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Johnny (text und musik: rainer migenda 2003, all rights reserved)


Eines Tages, glaubt es mir, es ist schon lange her,
Da traf ich Johnny auf der Straße, er lief kreuz und quer
Von links nach recht, von hier nach da, und hätt’st du mir gesagt, 
Dass der mein bester Freund mal wird, ich hätt dich ausgelacht.

Ref.: Cowboy Johnny ist mein bester Freund
        Und das hab ich bis heute nie bereut.
        Mein Freud Johnny, noch heute gehen wir
        Hin und wieder in unser’m Wald 
        spazier’n.


Johnny hatte von uns beiden, das muß ich gesteh’n
Auf jeden Fall und jedes Mal die besseren Ideen.
Wir kletterten auf Bäume und er machte daraus
Ein riesen großes Segelschiff, wir fuhr’n auf’s Meer hinaus. 

(Ref.)

Johnny wusste immer Rat, wenn’s mal nicht weiter ging,
auch wenn dicker Nebel über meinen Feldern hing.
Tausend Mal hab’ ich gelacht und tausend Mal geweint,
Johnny sang und hat ein neues Lied für mich gereimt. 

(Ref.)

Niemand, außer mir, konnte Johnny seh’n,
Erwachsene schon gar nicht und die konnten nie versteh’n
dass er nie mit mir zusammen am Tisch gesessen hat.
Onkel Kurt, der lachte, „auch den kriegen wir noch satt“.
Ich habe ihnen oft erklärt, warum das nicht geht
Was kann ich denn dafür, wenn kein Erwachsener versteht,
dass manche Dinge nun mal Kindern vorbehalten sind
und nur, wer Johnny sehen kann, kann sagen er ist Kind.

(Ref.)

Und heute, wenn’s mir mal nicht so besonders geht,
dann geh ich auf die Straße, ratet, wer da lächelnd steht.
Er lehnt an der Laterne und er winkt mir feundlich zu.
Johnny, ich muss sagen, mein bester Freund bist Du.

(Ref.)