|
Wissen Sie eigentlich, wie viel Strom das Internet weltweit
verbraucht?
Wir auch nicht. "Viel", darin sind sich Experten einig, zum Beispiel
die Wissenschaftler vom Öko-Institut und die Analysten der Gartner
Group. Vielleicht helfen Ihnen ein paar Zahlen, sich ein genaueres
Bild vom Stromverbrauch des Internets zu machen:
-
Einmal Googeln benötigt so viel Strom wie eine Energiesparlampe
in einer Stunde.
-
Eine Figur in der virtuellen Welt "Second Life" verbraucht so
viel Energie wie ein lebendiger Brasilianer.
-
Die Stromerzeugung für das gesamte Internet soll so viel CO2
hervorbringen wie der globale Luftverkehr.
Halt!
Was hat denn CO2 überhaupt mit der Stromerzeugung zu tun?
Und warum ist das schlecht? Ganz einfach: Strom wird beispielsweise
in Kohlekraftwerken gewonnen. Verbrennt die Kohle, entsteht CO2
(Kohlendioxid) und steigt in die Atmosphäre. Dort schwirren dann
kleine CO2-
Moleküle herum und speichern Wärme. Kollidieren sie mit anderen
Molekülen – und das passiert ziemlich häufig –, geben sie die Wärme
wieder ab.
So sorgen sie dafür, dass sich die Erde aufheizt. Treibhauseffekt
nennt sich dieses Phänomen deshalb und zu circa 22 Prozent wird es
durch Kohlendioxid hervorgerufen.
Da sich gerade der Kohlendioxidausstoß einfach und wirkungsvoll
verringern lässt, sollten wir alle daran arbeiten. STRATO hat einen
ersten Schritt in diese Richtung getan, indem es seinen Teil des
Internets mit Regenerativstrom betreibt. So sparen wir jährlich
15.000 Tonnen CO2. Das ist ungefähr so viel, wie 5000
Vier-Personen-Haushalte in einem Jahr erzeugen. Also eine ganze
Menge, aber dennoch nur ein kleines bisschen, wenn man das ganze
Internet betrachtet. |